GEOPHO-1061_(c)-Jorj-Konstantinov_dmg_KL

Smart Urban Privacy

Samstag, 29. April 2017 - Sonntag, 28. Mai 2017

Der Holzcluster Steiermark lud in Kooperation mit der Creative Industries Styria fünf österreichische Designer dazu ein, gemeinsam mit fünf steirischen Tischlern und/oder Holzbaubetrieben für den Designmonat Graz innovative Stadt-Möbel zu entwickeln.

GEOPHO-1077_sw_dmg
© Jorj Konstantinov

Innenstadt Graz

Smarte Stadt-Möbel aus Holz für Digital Natives und Digital Immigrants.
Privates Rückzugsgebiet im öffentlichen Raum schaffen: Das ist das Ziel von Smart Urban Privacy. Der Holzcluster Steiermark lud in Kooperation mit der Creative Industries Styria fünf österreichische Designer dazu ein, gemeinsam mit fünf steirischen Tischlern und/oder Holzbaubetrieben für den Designmonat Graz innovative Stadt-Möbel zu entwickeln.

Die einzelnen Teams haben sich dabei ganz unterschiedlicher Ansätze bedient. Designer Martin Mostböck (Architecture und Design Development) und Manfred Augustin von der holz.bau forschungs gmbh präsentieren ein Möbel, das von mehreren Seiten zugänglich ist. Das zweithaler Studio für Industriedesign und die mtdesign Tischlerei entwickelten ein modular erweiterbares, anpassungsfähiges Objekt. Der Prototyp von Karlheinz Boiger und Klemens Mitheis (Hohensinn Architektur) und Andreas Pöcksteiner (Fritz Friedrich GmbH) passt sich an seine Umgebung an. Das Möbel von Wolfgang Pichler und der Spezialtischlerei Der Hobel eröffnet neue Perspektiven. Einen fünften Prototyp liefern das Thomas Feichtner Studio und die Tischlerei Wolfgang Rosenkranz.

Die smarten Möbel-Prototypen wurden sowohl für Digital Natives, also Personen, die bereits in der digitalen Welt aufgewachsen sind, als auch für Digital Immigrants, die diese Welt erst als Erwachsene kennengelernt haben, konzipiert. Im Designmonat Graz 2017 bieten sie an verschiedenen Orten in der Grazer Innenstadt einen Rückzugsort im öffentlichen Raum.

vitrineintercommunication_2_dmg_KL

Vitrine Intercommunication

Dienstag, 16. Mai 2017 - Sonntag, 28. Mai 2017

Die Installation von Künstler Lukas Landsgesell wirkt sozialer Abschottung entgegen und fördert Interaktion.

SomeDesigners_dmg
© Some Designers

Installation
Eröffnung: 16. Mai 2017 | 18.00 Uhr
Dauer: 17. bis 28. Mai 2017
Ort: Jakoministraße 29, 8010 Graz

Interagieren im öffentlichen Raum – in der Jakoministraße.
Sozialer Abschottung entgegenwirken und Interaktion fördern – das ist das Ziel der Installation „Vitrine Intercommunication“ in der Jakoministraße, bei der die virtuelle und die reelle Welt miteinander verschmelzen. Mittels eines KinectSensors werden Passanten gescannt und so Teil der Installation, die in die Auslage eines leerstehenden Geschäftslokals projiziert wird.

Die Vitrine fungiert also als Display für den virtuellen Raum, in dem sich die Betrachterinnen und Betrachter schließlich wiederfinden: Das anfangs dunkle Schaufenster blinkt, wenn jemand vorbeigeht; bleibt man stehen, wandeln sich Farben und Projektion – durch Bewegungen kann man Einfluss auf die Installation nehmen.

Das Projekt wird von der Künstlerin Anahi Meyer von SomeDesigners umgesetzt und vom Verein Jakominiviertel gefördert. Von 16. bis 28. Mai ist die Installation in der Jakoministraße aktiviert und lädt zur Interaktion im öffentlichen Raum ein.

www.jakominiviertel.at

Plex-Noir_Echtzeitstudien-(c)-Plex-Noir_300dpi_dmg_KL

Licht 2017

Joanneumsviertel, Kalchberggasse, 8010 Graz
Freitag, 21. April 2017 - Sonntag, 28. Mai 2017 / 20:00

Die Künstlergruppe Plex Noir lässt im Joanneumsviertel eine audiovisuelle Installation, die aus einem Zusammenspiel aus Bewegtbildern und Laserprojektionen entstehen.

echtzeitstudien_vorschau_2017-02-14_2_300dpi_dmg
© Plex Noir

21. April bis 28. Mai 2017 | ab 20.00 Uhr
Ort: Joanneumsviertel Graz

Unterschiedliche Zugänge zu Licht im öffentlichen Raum
Acht Projekte und Installationen im öffentlichen Raum liefern neue Perspektiven zum Thema Licht – abseits der alltäglichen Wahrnehmung. Unter anderem kreiert die Künstlergruppe Plex Noir im Joanneumsviertel eine audiovisuelle Installation, die aus einem Zusammenspiel aus Bewegtbildern und Laserprojektionen entsteht.
Die Gestaltung erfolgt dabei interaktiv durch die Betrachterin und den Betrachter: Sie sind dazu eingeladen, mittels Smartphone Einfluss auf die Komposition der dynamischen Fassadeninstallation zu nehmen. Individuell oder in Gruppen kann dynamisch gezeichnet, gespielt, getanzt und komponiert werden. Dahinter steht der Gedanke, die an sich unsichtbare Mobilfunktechnologie sichtbar zu machen – auf eine ästhetisch ansprechende Weise.

Die Eröffnung von Licht 2017 findet am 21. April ab 20 Uhr statt, die Echtzeitstudien von Plex Noir können Interessierte bis 21. Mai auf sich wirken lassen. Die anderen Installationen und Projekte sind im gesamten Designmonat Graz in der Innenstadt zu entdecken.

www.museum-joanneum.at/kioer

Graz-Teppich_#05-Luegg_carpetstructure_170x240_dmg_KL

Geknüpftes Graz

Teppichgalerie Geba, Hans-Sachs-Gasse 3, 8010 Graz
Montag, 22. Mai 2017 - Samstag, 03. Juni 2017

Gemeinsam mit dem Designer Klaus Kempenaars hat Harald Geba eine Kollektion von Teppichen zum Thema Graz entworfen und umgesetzt – in bester Fair-Trade-Qualität.

Graz-Teppichkollektion_Image_#05-Luegg-(c)-Teppichgalerie-Geba_dmg
© Teppichgalerie Geba

Eröffnung:
22. Mai 2017 | 19.00 Uhr
Dauer: 23. Mai bis 3. Juni 2017 | Mo bis Fr, 10.00 – 18.00 Uhr | Samstag | 10.00 – 17.00 Uhr
Ort: Teppichgalerie Geba | Hans-Sachs-Gasse 3, 8010 Graz

Einmal mehr heißt es in der Teppichgalerie Geba „Design trifft Tradition“.
Vor 30 Jahren eröffnete Harald Geba seinen Teppichschauraum mitten in der Grazer Altstadt – die sich nun auf einer eigenen Teppichkollektion wiederfindet: Gemeinsam mit dem New Yorker Designer Klaus Kempenaars hat Harald Geba eine Kollektion von Teppichen zum Thema Graz entworfen und umgesetzt – in bester Fair-Trade-Qualität.

Beim Design der Teppiche wurden Architekturelemente von Gebäuden wie der Murinsel, dem Kunsthaus, der Messe Halle Graz, dem Lichtschwert, Bauwerken am Hauptplatz und andere Elemente wie Teile eines Kettenhemdes oder einer Tracht miteinander verbunden. Werke von Komponisten mit Graz-Bezug wurden genauso aufgegriffen wie Elemente des heliozentrischen Weltbildes von Johannes Kepler.

Die Graz Kollektion verbindet zeitloses Design mit traditionellem Handwerk und höchster Knüpfqualität. Tibetische Hochlandwolle wird in reiner Handarbeit von der Schur bis zur Knüpfung in zwei Ateliers in Nepal verarbeitet. Ergänzend kommen auch Naturmaterialien wie chinesische Seide oder Leinen zum Einsatz.

www.geba.cc

einladung_schoenstebuecher-1_dmg_KL

Die schönsten Bücher Österreichs 2016

Montag, 08. Mai 2017 - Freitag, 09. Juni 2017 / 09:00

Die 15 schönsten Bücher Österreichs 2016 sind im Rahmen des Designmonat Graz in der Steiermärkischen Landesbibliothek zu bewundern.

schoenste-Buecher_dmg

Eröffnung: 8. Mai 2017 | 18.30 Uhr
Dauer: 9. Mai bis 9. Juni 2017
Ort: Steiermärkische Landesbibliothek | Kalchberggasse 2, 8010 Graz
Öffnungszeiten: Mo bis Fr | 9.00 – 17.00 Uhr

Gekonnt gestaltet, bibliophil, einmalig: Die 15 schönsten Bücher Österreichs 2016 sind im Rahmen des Designmonat Graz in der Steiermärkischen Landesbibliothek zu bewundern. Seit mehr als 60 Jahren werden Bücher, die durch ihre besondere gestalterische, konzeptionelle und herstellerische Qualität bestechen, prämiert. Aus zahlreichen Einreichungen wählte die Jury die schönsten Bücher Österreichs, die vom Hauptverband des Österreichischen Buchhandels in Zusammenarbeit mit der Kunstsektion des Bundeskanzleramtes ausgezeichnet wurden. Die Preisträgerinnen und Preisträger sowie alle Exemplare der „longlist“ sind nun in der Steiermärkischen Landesbibliothek zum Anschauen, zum Anfassen und zum Durchblättern ausgestellt.

www.schoenstebuecher.at
ww.landesbibliothek.steiermark.at

WennguteSchulenSchulemachen_©-Simon-Oberhofer_dmg_KL

Wenn gute Schulen Schule machen

Haus der Architektur, Mariahilferstraße 2, 8020 Graz
Donnerstag, 11. Mai 2017 - Sonntag, 11. Juni 2017 / 19:00

Das Haus der Architektur lädt in Zusammenarbeit mit der Gebäude- und Baumanagement Graz GmbH und der Stadtbaudirektion der Stadt Graz Interessierte dazu ein, einen Einblick in die Entstehungsprozesse der Projekte zu bekommen.

WennguteSchulenSchulemachen_© Simon Oberhofer_dmg
© Simon Oberhofer

Eröffnung: 11. Mai 2017 | 19.00 Uhr
Dauer: 12. Mai bis 11. Juni 2017
Ort: Haus der Architektur Graz | Mariahilferstraße 2, 8020 Graz

Das Haus der Architektur zeigt eine Ausstellung zum Thema Architektur im Bildungswesen.
In den vergangenen Jahren wurden in Graz zahlreiche Bildungsbauten neu errichtet, umgebaut oder durch Zubauten ergänzt. Wie die architektonischen Konzepte dahinter entstanden, zeigt die Ausstellung „Wenn gute Schulen Schule machen – Bildungsbau als Zukunftsinvestition“. Gleichzeitig werden diese mit den Entwicklungen der 1960er und 1970er Jahren verglichen.

Das Haus der Architektur lädt in Zusammenarbeit mit der Gebäude- und Baumanagement Graz GmbH und der Stadtbaudirektion der Stadt Graz Interessierte dazu ein, einen Einblick in die Entstehungsprozesse der Projekte zu bekommen.

Hintergrund für den Ausbau der diversen Bildungseinrichtungen der letzten Jahre war unter anderem der Bevölkerungszuwachs in Graz. In Vorbereitung auf die Bauprogramme wurden die Architektinnen und Architekten durch Wettbewerbe ausgewählt – so entstanden Bildungsbauten, die auch einen internationalen Vergleich nicht scheuen müssen.

Im Rahmen der Ausstellung, die am 11. Mai eröffnet, finden Begleitveranstaltungen und Diskussionen statt. Interessierte können von 12. Mai bis 11. Juni im HdA in der Mariahilferstraße 2 einen Einblick in die Entstehungsprozesse der Neu- und Umbauten gewinnen.

www.hda-graz.at

005-the-orange-age_©miriam-raneburger_dmg_KL

The Orange Age

designforum Steiermark, Andreas-Hofer-Platz 17, 8010 Graz
Samstag, 29. April 2017 - Samstag, 17. Juni 2017 / 18:00

The Orange Age – Eine Ausstellung über Mediendesign der 70er Jahre lässt anhand ausgewählter Objekte und Exponate eine dynamische und höchst kreative Epoche des 20. Jahrhunderts Revue passieren.

OrnageAge_1000x650

Eröffnung: 29. April 2017 | 18.00 Uhr
Laufzeit: 30. April. bis 17. Juni 2017
Öffnungszeiten: Di bis Sa | 13.00 – 19.00 Uhr | außerdem am So, 30. April
Ort: designforum Steiermark | Andreas-Hofer-Platz 17, 8010 Graz
Anmeldung zur Eröffnung: steiermark[at]designforum.at


The Orange Age – Eine Ausstellung über Mediendesign der 70er Jahre
lässt anhand ausgewählter Objekte und Exponate eine dynamische und höchst kreative Epoche des 20. Jahrhunderts Revue passieren. Audio- und TV-Geräte, Kommunikationsapparate und Büromaschinen zeigen, wie nah (viele Dinge wirken noch so vertraut) und zugleich fern (das Analoge ist ein für allemal entschwunden) uns diese sowohl für die Medien- als auch Designentwicklung maßgebliche Zeit erscheint. Die 1970er Jahre sind – die anhaltende Retro-Bewegung dokumentiert es eindrucksvoll – so populär wie kaum ein anderes vergangenes Jahrzehnt.
Sämtliche Objekte stammen aus dem Privatarchiv von Heinz M. Fischer, Vorsitzender des Departments Medien & Design und Leiter des Medieninstituts an der FH JOANNEUM, Graz. Er verfügt über eine der umfassendsten Mediensammlungen Österreichs.

Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem Department of Media & Design an der FH Joanneum statt. Während sich die Schau im designforum Steiermark der Kommunikationsmittel der Vergangenheit annimmt, wird im Rahmen der FH Joanneum Lecture Days ein Blick in die Zukunft von Kommunikation und Medien geworfen. Als Präsentationsflächen für die Exponate von „The Orange Age“ fungieren die von der Tischlerei Josef Prödl zur Verfügung gestellten HUBs, Büromöbel, die von Fantoni in Italien gestaltet und produziert werden. Die Ausstellung wird in den kommenden Monaten an mehreren Destinationen, u.a. dem designforum Wien und dem designforum Vorarlberg, gezeigt werden.

EinladungzurEröffnung_TheOrangeAge

www.designforum.at